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Kellersanierung durch Hydro-Chemie mit Porofin

Unsere Kellerwände zur Strassenseite hatten Feuchtigkeit gezogen. Nicht so viel dass Wasser nach innen austrat, aber genug damit Salze an der Wand ausblühten. (-> Bild 1)

Nach dem Tipp eines Bekannten wurde ein Vor-Ort-Termin mit der Firma Hydro-Chemie (aus Oer-Erkenschwick, aber bundesweit tätig) vereinbart, der durch den technischer Leiter der Firma wahrgenommen wurde. Eine Messung ergab eine Feuchtigkeit von rund 65-70% bis zu einer Höhe von etwa 1,50m – darüber war die Wand trocken. Es wurde uns der Einsatz von Porofin als Kapillarsperre empfohlen. Hierbei werden im Abstand von 25cm versetzt etwa 30cm tiefe und 12mm starke Löcher in die Wand geborht, die unter Druck mit Porofin verfüllt werden. (Es gibt auch die Variante selber zu bohren und das Porofin aus Flaschen einlaufen zu lassen, wir haben aber lieber machen lassen, 20% mehr bezahlt und haben damit 20 Jahre Garantie. Alleine eine Bohrmaschine plus Bohrer mit der 95 300x12er-Löcher gebohrt werden können kostet bereits einiges.)

Da es sich um aufsteigende Feuchtigkeit handelt, wäre das Legen einer Drainage von aussen nicht zielführend gewesen, es sei denn wir hätten unter das Fundament gegraben: aufwändig, teuer.

Nur 14 Tage nach dem Vor-Ort-Termin und der Auftragserteilung wurden die Arbeiten innerhalb von knapp unter 4 Stunden ausgeführt: es wurden 95 Löcher gebohrt und unter 4 bar Druck mit jeweils 600 ml Porofin verfüllt (Bilder 2, 3 und 4).

In 4 – 6 Wochen wird ein Kontrolltermin stattfinden bei dem die Feuchtigkeit erneut kontrolliert und die Löcher dann ggf. bereit verschlossen werden.

Für uns ist jetzt wichtig zu den richtigen Zeiten zu Lüften (Luftfeuchtigkeit unter 40%) und das Trocknen der Wände damit zu beschleunigen – bei Werten von über 40% Luftfeuchtigkeit lohnt sich das Lüften kaum und ist bei Werten von über 55/60% sogar eher kontraproduktiv.

Ich habe mir ein digitales Hygrometer bestellt was am Fenster angebracht wird und werde versuchen so sinnvoll wie möglich zu Lüften.

/*Nachtrag, 29.07.2011*/
Das Hygrometer ist angekommen und wurde mit einem Kabelbinder zwischen Gitter und Scheibe angebracht, kann also die Luftfeuchtigkeit von Draussen anzeigen (Bei 69% Luftfeuchtigkeit wird natürlich nicht gelüftet!).
/*Ende Nachtrag, 29.07.2011*/

/*Nachtrag, 02.08.2011*/
Heute ist leider der erste Tag an dem die Luftfeuchtigkeit seit Mittag unter 40% liegt (gerade bei 29%) und ich zum Lüfte zu hause bin…
/*Ende Nachtrag, 02.08.2011*/

Die Betreuung durch Hydro-Chemie war ausgezeichnet – jetzt muss nur noch das Ergebnis stimmen. In 4 – 6 Wochen aktualisiere ich diesen Beitrag!

/*Nachtrag, 25.01.2012*/
Die Abschlussarbeiten wurden gemacht. Die Bohrlöcher waren von Juli 2011 bis jetzt offen, um eine bestmögliche Trocknung zu gewährleisten.
Gelüftet wird jetzt mittles einer intelligenten Lüftungssteuerung in Abhängigkeit von Luftfeuchte und Taupunkt – aber dazu in einem seperaten Artikel mehr.
/*Ende Nachtrag, 25.01.2012*/

Nachtrag, 04.08.2012
Mittlerweile ist die Garantieurkunde angekommen, die Abschlussmessungen haben – zu meiner Zufriedenheit – stattgefunden. Insgesamt bin ich zufrieden, jedoch habe ich für meinen Geschmack ein paar mal zu viel nachhaken müssen (Termine, Garantieurkunde).
/*Ende Nachtrag, 04.08.2012*/

Schlusserklärung: Ich habe weder von Hydro-Chemie noch von jemand anderem Vergünstigungen, Geld oder andere Gegenleistungen für die Veröffentlichung dieses Artikels bekommen. Ich war und bin kein Mitarbeiter von Hydro-Chemie oder einer Partnerfirma, bin kein Fachmann und kann die Wirkung(sweise) von Porofin deshalb nur anhand der offensichtlichen Ergebnisse beurteilen. Dieser Erfahrungsbericht soll Leuten in der gleichen Situation eine Alternative zu anderen, vielleicht teureren oder nicht geeigneten Methoden aufzeigen.

chip

Chip: Vom Prosumermagazin zum Werbetext-Heftchen

Ich habe früher gerne Chip gelesen, wirklich gerne. Offline. Als Heft.

Seit ein paar Tagen haben wir ein Samsung SGH-F480 im Haus. Chip meint:

“Samsung neue TouchWiz-Bedienoberfläche kann überzeugen und heizt dem Apple iPhone mächtig ein.” [...] “Gute Ausstattung, edles Design, hervorragende Verarbeitung und ein gutes Bedienkonzept – Samsung setzt mit dem SGH-F480 ein dickes Ausrufezeichen. Die Alleinherrschaft von Apple in Bezug auf Bedienkonzept und Kult-Status könnte ernsthaft in Gefahr geraten denn dem F480 fehlt wahrlich nicht viel, um das Apple iPhone vom Touchscreen-Thron zu stürzen.”

Ich hatte noch nie ein Handy in der Hand das den Anspruch hatte ein “Smartphone” zu sein und so schlecht war. Der Touchscreen ist ungenau und reagiert träge, das Onscreen-”Keyboard” besteht aus einem Nummernblock mit T9, es gibt ein paar lächerliche Widgets (kleine Kostprobe? Das Betreiberlogo zählt z.B. als Widget, genau wie eine Analoguhr) die man aus einer Seitenleiste ziehen und auf dem Bildschirm verschieben kann. Die mitgelieferte auf das Akkufach aufsteckbare Abdeckung klappt nach unten weg und ist ständig bei der Bedienung im Weg bzw. hängt beim Telefonieren vor dem Gesicht.

Ich lese keinen Chip mehr, frage mich aber trotzdem wie man derart an der Reakität vorbei “testen” kann. Schade eigentlich.

Chocomel hot für die Senseo

Chocomel (hot) für die Senseo - Starterset mit Padhalter und 8 Pads

Auf der letzten Kaffefahrt nach Venlo habe ich so ziemlich alles für die Senseo gekauft was es gibt (besonders alles für das man einen speziellen Padhalter braucht), unter anderem auch Chocomel hot, ein niederländischer Kult-Kakao.

Bisher hat mich alles ausser Kaffee aus der Senseo nicht wirklich überzeugt sondern eher enttäuscht (merkwürdig bei einer Kaffeemaschine, was? ;-) ), deshalb waren meine Erwartungen an Chocomel hot auch nicht besonders groß. Continue reading

Tassimo – oder der Traum vom perfekten Genuss

Ich gebe es zu: ich bin ein Werbeopfer. Obwohl ich eine Senseo von Phillips und eine Espressomaschine von Krups habe und damit auch eigentlich zufrieden bin, hat mich die Tassimo von Braun (“Die Kunst des perfekten Genusses”) schon länger aus dem Fernsehen heraus angelacht. Ich trinke recht viel Kaffee (falls das die falschen Leute lesen: das ist nur..metaphorisch gemeint), möchte mir aber nicht immer eine ganze Kanne kochen.
Die Senseo macht für meinen Gemschmack einen guten Kaffee und ist dabei auch noch recht zügig, aber ich möchte ab- und an auch mal einen Espresso oder auch einen Latte Macciato trinken. Dass man bei “All-in-one”-Lösungen Abstriche in der Qualität machen muss, ist mir dabei durchaus klar.

Braun Tassimo

Beim Auspacken der Tassimo (104,00 Euro beim Saturn zuzüglich je einer Packung Kaffee (Jacobs Krönung), Espresso und Kakao) fällt auf, dass die Maschine komplett aus Plastik besteht. Der Tank fasst 1,5 Liter Wasser und wird einfach hinten in die Maschine eingesteckt. Nach einem ersten Reinigungslauf, der sich allerdings nicht so durchführen liess wie in der Kurzbeschreibung angegeben, war die Tassimo einsatzbereit.

Jacobs Krönung auf Abwegen

Dass zwei Packungen (“T-DISCS”) der Jacobs Krönung schon in der Verpackung aufgegangen waren und sich das komplette Pulver auf meinem Ceranfeld verteilte, war sicher nicht der beste Start. Auch die Zubereitung der ersten Tasse schlug fehl, da ich die “T-DISC” nicht fest genug in die Halterung eindrückte. Beim zweiten Mal ging das Ganze dann schon besser: der Kaffee fand wie geplant seinen Weg in die Tasse (eine normal grosse Tasse wird etwa zu 3/4 voll). Geschmacklich war ich leider vom Kaffee enttäuscht, ich würde den Geschmack als “dünn” bezeichnen.

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Also schnell eine Kakao “T-DISC” eingelegt. Der Kakao schmeckt ganz ansprechend, wenn auch etwas zu süss für meinen Geschmack – leider verteilt sich ein Teil des “T-DISC”-Inhaltes bei jeder Zubereitung in der Tassimo, so dass man sie eigentlich nach- bzw. vor jeder Benutzung reinigen müsste.


1) die Tassimo zieht Wasser in die “T-DISC” – 2) die Tassimo pumpt Wasser durch die “T-DISC”, wobei die Menge des Wassers (bei Espresso weniger als z.B. bei Kaffee) über einen Barcode auf der “T-DISC” abgelesen wird) – 3) anscheind der Versuch Crema zu erzeugen, was aber gründlich fehlschlägt

Was sehr stört ist die Tatsache, dass die Tassimo bei der Zubereitung stark spritzt (bis zu 1,5 Meter weit) und so Kaffee, Espresso oder andere Getränke in der Küche verteilt. Dem lässt sich nur entgegenwirken, indem man eine hohe Tasse benutzt.

Fazit:
Positiv: Die Getränke sind heiss
Negativ: Der dünne Geschmack bei Kaffee, die billige Verarbeitung, schlechte Reinigungsmöglichkeiten, das Spritzen bei der Zubereitung

Ich werde also noch die letzten “T-DISCS” aufbrauchen und dann ab zurück in den Saturn – meine Senseo bekommt also noch eine Cance, zumindest bis ich ein nächstes mal Opfer von Slogans wie “Tassimo – Die Kunst des perfekten Genusses” werde.