Energiesparen im eigenen Haus

Nachdem wir unsere Wohnung auch wegen des Vermieters, vor allem aber wegen der fehlenden Dämmung und den damit verbundenen horrenden Strom- und Gasnachzahlungen gegen ein Eigenheim eingetauscht haben, soll im Haus natürlich alles anders laufen.

Leuchtmittel

Das ganze Haus war mit Glühlampen (ja, die mit dem Draht drin) zwischen 40 und 100 Watt ausgestattet. Dabei fanden sich in einem Raum zum Teil 4 x 100 Watt (also 400 Watt) oder 4 x 60 Watt (also 300 Watt). Allein der Austausch der 4 x 60er im Arbeitszimmer gegen SPARSAM Energiesparlampen mit 5 Watt brachte eine Ersparnis von 275 Watt. Im Schlafzimmer wurden 3 x 60 Watt gegen 3,4 Watt DIODER LED-Leisten getauscht: 176,6 Watt Ersparnis. Im Wohnzimmer, wo 3 x 100 Watt an der Wand und 1 x 100 Watt über dem Tisch hingen, werden aktuell bei “Vollbeleuchtung” noch etwa 70 Watt verbraucht.
Im Keller hingen 7 x etwa 35 Watt in Form von Leuchtstoffröhren, jetzt 4 x 15 Watt, 185 Watt eingespart.

Alleine durch den Austausch der Leuchtmittel sparen wir also – wenn alle Lampen im Haus angeschaltet sind – rund 1000(!!) Watt. Besonders in der dunklen Jahreszeit kommt so sehr schnell einiges zusammen.

Anmerkung: Ich bin großer Fan von LED-Leuchten. Leider sind LED-Leuchten mit E27-Fassung und ähnlicher Leuchtkraft wie traditionelle Glühlampen oder Energiesparlampen noch recht teuer, die von Stiftung Warentest 9/2011 gekührten Testsieger von Osram und Phillips kosten 40,00 und 45,00 Euro, hier lohnt sich die Anschaffung also nur, wenn die Leuchte täglich lange an ist. Und vorsicht beim Einsatz im Aussenbereich: nicht klauen lassen!

Kühlen, Gefrieren, Kochen und Backen

In der Küche war eine Kühl-Gefrierkombination verbaut (Energieeffizienzklasse E oder F), die gegen einen Neff-Kühlschrank mit Energieeffizienzklasse A+ und einen Gefrierschrank mit Energieeffizienzklasse A im Keller getauscht wurde.

Noch auf der To-Do-Liste steht der Backofen.

TIPP: Ist man sich nicht sicher wie viel ein Gerät verbraucht, helfen fast immer die Label weiter die meistens irgendwo im Türbereich angebracht sind. Über die Typenbezeichnung lassen sich Hersteller und Verbrauchswerte im Internet leicht herausfinden.

Waschen und Trocknen

Die Waschmaschine ist ein aktuelles Modell von Bauknecht, die etwa 0,85 kWh verbraucht. Der Trockner von AEG (auf den ich wegen unseren Katzen nicht verzichten möchte, da er die Haare von der Kleidung entfernt) verbraucht rund 3,6 kWh. Beide Geräte laufen etwa 2 x pro Woche.

Warmwasser

Ein Dorn im Auge sind mir natürlich die drei Druchlauferhitzer – die beiden großen in den Badezimmern gönnen sich mal eben 11000(!!) Watt… Leider sind wir hier aber zumindest im Augenblick alternativlos.

Computer, Fernseher, Telekommunikation

Wir haben zwei Mac minis und einen 27″ iMac im Einsatz. Ein Mac mini wird an einem aktuellen Samsung LED-Display mit 18 Watt (Standby: 0 Watt) Verbrauch betrieben, der zweite an einem älteren Modell von Acer mit 31 Watt (Standby: 0.76 Watt).

Als Hauptfernseher ist ein Samsung LE32C530 im Einsatz, er verbraucht 85W (Standby: 0,33W). Der zweiter Fernseher im Arbeitszimmer, ein LG 32LH2000, ist zum Glück kaum an: er verbraucht 150 Watt.

Eine Fritz!Box 7270 hängt als reines DSL-Modem vor einem AirPort Extreme, im zweiten Stock haben wir einen AirPort Express (ggf. werde ich die Fritz!Box, die etwa 8 Watt verbraucht, noch durch ein reines DSL-Modem ersetzen).

Ausblick

Einiges eingespart, noch einiges einzusparen! Und wie ich mit einem efergy E2 den Verbrauch noch weiter senken werde, ist auch bald hier zu lesen.

Mein neuer Mac mini

Mein neuer Mac mini
Mein armes, geschundenes und täglich um die 16 Stunden genutztes MacBook bekommt bald ein bisschen Schonung: nach der Vorstellung der erneuerten Mac minis heute habe ich sofort einen bestellt…

EDIT
Konnte nicht warten und habe am 04.03. einen bei Gravis gekauft (den “kleinen” mit 1 GB Ram, werde später auf 4 GB aufrüsten), der zweite den ich direkt bei Apple bestellt und per Vorkasse bezahlt habe kommt zwischen dem 06. und 10.03. an und geht dann nach Essen.