Im Zuge meiner “Energiespar-Offensive” (siehe auch Energiesparen im eigenen Haus und LEDARE – IKEA macht LED-Leuchten massentauglich) habe ich nach einem Gerät gesucht, das mir hilft den aktuellen Stromverbrauch wattgenau anzuzeigen.
Die “Smartmeter”-Lösung, die mir der Netzbetreiber angeboten hat, war ein Witz: das Gerät muss mit einer Taschenlampe(!) bedient werden, mit der man Morsezeichen auf einen Sensor blinkt. Anzeigen lassen sich Gesamt-, Tages-, Wochen- und Monatsverbrauch. Kosten sollte das Ganze inkl. Einbau um die 100,00 Euro. Der Elektriker riet mir jedoch eindringlich von dieser Lösung ab.
Fündig geworden bin ich bei Efergy, einer Fimra aus Großbritannien, mit dem efergy e2 (Ich habe noch eine Vorgängerversion, die sich aber im Funktionsumfang nicht unterscheidet). Das Gerät wird mittels 3 Sensoren (mitgeliefert wird einer, im UK scheint der Stromanschluss meist nur 1-phasig zu sein) zwischen den alten Zähler und den Sicherungskasten gehängt (Falls man sich das nicht zutraut: dafür gibt es Elektriker, im Zweifelsfall lieber machen lassen bevor man sich gefährdet!!).

Nachdem Sender und Empfänger gekoppelt sind, kann man wattgenau im Display ablesen, was gerade verbraucht wird. Natürlich fehlen auch Verbrauchsübersichten für Tag, Woche und Monat nicht, zudem lassen sich die Daten des e2 auch via USB an einen PC oder Mac übertragen und mit der Software eLink2 auswerten.
Der Empfang funktioniert bei uns drahtlos im ganzen Haus, man kann also schön live sehen wie sich der Wert verändert wenn man Verbraucher an- oder ausschaltet.
Leider sind die efergy-Produkte in Deutschland nicht ganz einfach zu bekommen, es lassen sich aber ein paar Online-Shops auftreiben, die das Gerät für um die 70 Euro mit drei Sensoren liefern.