Coco Jungle Berlin – oder wie man Stammkunden loswird

Das Coco Jungle kenne ich seit knapp 10 Jahren und war immer wieder mit Besuchergruppen von bis zu 30 Personen, aber auch mit kleineren Gruppen oder zu zweit da. Die Coctails waren recht gut, es war Sand auf dem Boden, künstliche Palmen an den Wänden, Südsee-Atmosphäre. Okay, es lief immer die gleiche CD und nach ein paar Coctails kannte man die Reihenfolge der Titel auswendig, dafür waren die Bedienungen nett. Okay, der eine Kassenabsturz nach dem 150 Euro zu viel auf dem Bong waren und man uns partout nicht glauben wollte – Schwamm bzw. Sambuca drüber.

Nach fast 2 Jahren war ich jetzt noch mal da, mit Freundin und einer Bekannten im Schlepptau.

Im Coco Jungle war eine Leinwand aufgebaut auf der Fussball lief, die einzigen freien Sitzplätze waren an der Bar, mit dem Rücken zur Leinwand. Da ich zu meinen Coctails keinen Fussball brauche kein Problem. Aber dass wir vom Barkeeper höchst unfreundlich noch vor den Karten oder der ersten Bestellung gebeten wurden uns umzusetzen, damit wir Leuten auf der anderen Seite der Bar nicht im Weg sitzen – danke nein.

Coco Jungle ist (für mich und damit für jede an mir hängende Gruppe) tot, es lebe die Bar 55 schräg gegenüber: gut & nett wie immer.


Größere Kartenansicht
No-go: das Coco Jungle in der Kollwitzstr., Prenzlauer Berg, Berlin
Die (frohe) Botschaft verkünden:
  • Twitter
  • Tumblr
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • Print
  • PDF