Category Archives: Hausmitteilungen

Räumung des BMW-Museums wegen eines “Wasserrohrbruchs”

Die gestrigen Gambero-Rosso-Probe im BMW-Museum wurde um 16:20 Uhr mit der Räumung des Gebäudes durch die BMW-Werksfeuerwehr sowie die Securitas (Privater Sicherheitsdienstleister) mehr oder weniger beendet. Angeblicher Grund: ein Wasserrohrbruch, der die Elektronik zu beschädigen drohte.

Nachdem die Räumung nach einer halben Stunde vergeblicher Lautsprecherdurchsagen auf deutsch und italienisch anfangs halbherzig durchgesetzt wurde, mussten viele der ausstellenden Winzer Ihre Weine an den Ständen zurücklassen. Nicht wenige Flaschen wurden daraufhin von Besuchern eingesteckt und aus dem Gebäude geschafft, niemand von Securitas hatte ein Auge darauf. Im Gedränge vor der Garderobe kam es dementsprechend zu Auseinandersetzungen, als Winzer Ihre Flaschen in Händen oder Taschen von Besuchern entdeckten.

Allein dass Mitarbeiter der Securitas von einer “Evakuierung” sprachen, die sie durchzuführen hätten (was natürlich nur die Feuerwehr darf)…

Die Veranstaltung wurde zwar in der BMW Welt auf der anderen Strassenseite fortgesetzt, jedoch ohne rund 70% der Aussteller, die nach der Räumung abreisten, ohne Standordnung, ohne Weinkühler. Insgesamt ein Armutszeugnis für BMW (Dass wir vor Beginn der Veranstaltung von einem vom Dach der BMW Welt abgehenden großen Schneebrett nur um 15 Meter verfehlt wurden, trägt nicht gerade zu einer besseren Meinung über den Veranstaltungsort bei).

Chili Cheese Fries – das ultimative Rezept.

Chili Cheese Fries - das ultimative Rezept

Chili Cheese Fries habe ich nicht in den USA, sondern in Berlin für mich entdeckt – genauer im White Trash (Damals noch in der Torstraße, also natürlich lange vor dem Umzug auf die Schönhauser Allee).

Was sind Chili Cheese Fries?

Platt gesagt: Pommes Frittes (Fries), bedeckt mit Chili con Carne (Chili) und dann mit Käse (Cheese) überbacken.

Zubereitung von Chili Cheese Fries

Die Zubereitung ist nicht weiter kompliziert, neben frittierten Pommes (im Backofen gemachte Pommes sind zu “labberig” und werden unter dem Chili matschig) braucht man nur fertiges Chili (con Carne) und Käse. Die Pommes werden gut abgetropft (und ggf. noch auf ein Stück Küchentuch gelegt um mehr Fett abzunehmen), gesalzen und in eine Auflaufform gegeben. Dann kommt das Chili gefolgt vom Käse über die Pommes und das ganze ein paar Minuten in den vorgeheizten Backofen (175 Grad reichen völlig, das Ganze soll nur schön heiß werden und der Käse schmelzen).

Mögliche Varianten von Chili Cheese Fries

Natürlich kann man das klassische Rezept noch endlos variieren, z.B. Zwiebeln und/oder frische Pepperoni zugeben, verschiedene Käsesorten kombinieren…

chilicheesefries.de

Das Apple iPad


Heute um 10 Uhr Ortszeit hat Steve Jobs im Yerba Buena Center in San Francisco das Apple iPad vorgestellt, den neusten Wurf aus dem Hause Apple. Seit Jahren war die Rede von einer unmittelbar bevorstehenden Veröffentlichung des Tablets, jedoch schienen die Prototypen nie den Vorstellungen von Jobs zu entsprechen und wurden somit wieder verworfen.

Nach der Vorstellung, die im Internet gut als Audio- oder Bildstream (was an Video dabei war war leider wenig brauchbar) zu verfolgen war, hat man schon einen sehr klaren Eindruck von dem was das iPad kann und was nicht wenn es Ende März (das iPad) und “im April” (das iPad 3G mit UMTS) in den Verkauf geht.

Nach den jahrelangen Spekulationen hatte ich einige hochgesteckte Erwartungen, die das iPad nicht ganz erfüllen konnte.

Meine Minuspunkte:

  • Kein Multitasking
  • Kein “fühlbares” Onscreen-Keyboard
  • Kein OLED-Display
  • Keine Kamera

Meine Pluspunkte:

Zunächst zu den Minuspunkten

Kein Multitasking: Also alles wie beim iPhone – ich kann z.B. keine Twitter-App laufen lassen während ich ein Buch lese oder einen Film sehe und über Updates benachrichtigt werden. Ob es wie beim iPhone Notifications/Benachrichtigungen geben wird ist noch nicht bekannt. Kein “fühlbares” Onscreen-Keyboard: Apple hat kürzlich ein Patent erhalten das eine Technik beschreibt wie man ein Display an einzelnen Stellen gezielt aus- oder eindellen kann, perfekt für ein Onscreen-Keyboard mit fühlbaren Tasten. Ich bin aber sicher dass es kurz nach dem Erscheinen des iPads “Überzieher” aus Silikon oder ähnlichen Materialien geben wird, die das Schreiben noch weiter vereinfachen (vielleicht sollte ich mir diese Idee schützen lassen…). Kein OLED-Display: Schade, denn ein OLED-Display hätte die Akku-Laufzeit noch weiter verlängert und das Display wahrscheinlich noch schärfer gemacht. Keine Kamera: Keine Kamera bedeutet keine Videokonferenzen, keine Fotos oder Videos aufnehmen.

Zu den Pluspunkten

Der Preis: Jeder hat zwar mit einem Preis von “unter 1000$” gerechnet, gemeint waren damit aber immer 999$. Dass das iPad ohne 3G in der 16GB-Ausführung jetzt für 499$ kommt ist eine echte Überraschung. Auch die 829$ für das Top-Modell mit 32GB und 3G erscheinen fair, fast günstig (wir sprechen hier eben nicht von einem Plastik-Tablet mit Windows Mobile o.ä., sondern einem Produkt, das perfekt in die Apple-Welt integriert ist). Die Akkulaufzeit: 10 Stunden Betrieb oder einen Monat Standby mit einem 1,27cm “dicken” und 680g leichten Tablet – Respekt wenn die Werte im Echtbetrieb stimmen! Der iBook-Store Apple schickt sich an mit iBooks im Bereich Bücher zu werden, was es mit iTunes im Bereich Musik ist. Zwar gelten die Deals mit den Verlagen noch nur für die USA, aber Apple wird das schnell für Europa nachlegen. Die Möglichkeit jede iPhone-App zu nutzen: Jeder der schon ein iPhone hat und diverse Apps gekauft hat wird sich darüber freuen, denn selbst wenn ein Entwickler sein Programm nicht nachträglich für das iPad anpasst kann das Programm auf dem iPad ausgeführt werden: entweder in Originalgröße in der Mitte des Displays oder auf das komplette Dispay gestreckt. Wie das bei den einzelnen Apps aussieht wird sich zeigen, ich freue mich auf jeden Fall schon auf eine Runde Doodle Jump!

So weit meine kleine Preview, alles weitere wird sich zeigen – in 60 Tagen wenn ich nicht warten kann, in 90 Tagen wenn ich mich beherrsche und das iPad 3G kaufe. Angefangen zu Sparen habe ich jedenfalls schon.

Online-Abzocke: 99downloads.de / Belleros Premium Media Limited – nicht zahlen!

Schnelle Hilfe: was soll ich machen wenn ich eine Rechnung der Belleros Premium Media Limited für 99downloads.de bekommen habe?

Momentan häufen sich wieder die Fälle von klassischer Online-Abzocke, ganz vorne mit dabei: opendownload.de und 99downloads.de. “Kunden”, die sich auf 99downloads.de registriert haben erhalten in diesen Tagen eine E-Mail von der “Belleros Premium Media Limited” mit einer Zahlungsaufforderung über 60,00 Euro für 12 Monate (“Da Sie nicht von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht haben, erlauben wir uns die Rechnungsstellung für die bereit gestellte und erbrachte Dienstleistung für die vereinbarte Vertragslaufzeit von 12 Monaten.”).

Auf Mahnungen der Belleros Premium Media ltd nicht reagieren - und vor allem nicht zahlen.

Auf Mahnungen der Belleros Premium Media ltd nicht reagieren - und vor allem nicht zahlen.

Ich habe – wenn auch nicht direkt persönlich betroffen – bereits eine offizielle Beschwerde beim kontoführenden Institut, der Spar- und Leihkasse zu Bredstedt AG gegen die “Belleros Premium Media Limited” eingereicht.

Was tun wenn ich eine “Rechnung” der “Belleros Premium Media Limited” erhalten habe?

  • 1. Nicht reagieren.
  • 2. Nicht zahlen.
  • 3. Nicht von weiteren E-Mails oder Schreiben auf dem Postweg unter Druck setzen lassen.

Kein “Anbieter” riskiert den Weg vor ein Gericht um die unberechtigt erhobenen Gebühren einzufordern, da er sonst riskiert dass sein “Geschäftsmodell” ganz offiziell für unzulässig erklärt wird und er jeden Fisch den er noch an der Angel hat verliert.

Niemand, der sich bis jetzt an meine Ratschläge gehalten hat, hat mehr als ein Schreiben eines Inkassobüros erhalten, weiter zu gehen traut sich keiner der “Anbieter”!

Eine Reaktion ist erst nötig wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid zugeht – dann wird “Ich widerspreche der Forderung im Ganzen” angekreuzt und das ganze zurückgeschickt – jetzt bleibt dem “Anbieter” nur noch der Gang vor Gericht – und das wird er, wie oben bereits angeführt, nicht riskieren.

Weitere Schritte können sein:

Wie versucht die “Belleros Premium Media Limited” eine Drohkulisse aufzubauen?

  • 1. Mail mit dem Betreff “Zahlungsaufforderung Kunde BEL[...]“
  • 2. Mail mit dem Betreff “Zahlungserinnerung Kunde BEL[...]“
  • 3. Mail mit dem Betreff “Dringende Nachricht – Letzte Mahnung Kunde BEL[...]“
  • 4. Mail mit dem Betreff “Vorgerichtliche Mahnung, Forderung[...]” oder “ÜBERGABE AN RECHTSANWALT, BELLEROS PREMIUM MEDIA LIMITED MAHNABTEILUNG” bei korrekten Adressdaten
  • 5. Mail mit dem Betreff “Täuschung über Ihre Identität, Forderung 99downloads.de”
  • 6. Mail mit dem Betreff “Anwaltliche Zahlungsaufforderung / AZ[...]“

Nochmals die wichtigsten Tipps: Nicht reagieren, nicht zahlen, eventuell falsch angegebene Adressdaten nicht telefonisch oder per E-Mail korrigieren.

Alice oder der Zwang zur kostenpflichtigen Hotline

Nur als kurzen Anreisser bevor ich zwei Wochen ausser Landes bin: was Alice bzw. Hansenet mit Neukunden abzieht ist alles andere als in Ordnung.

Ist die Bestellug bei Alice noch über eine 0800-Nummer (kostenlos) abzuwickeln, zwingt spätestens die Einrichtung des georderten Produktes den Kunden zum Anruf einer kostenpflichtigen “Hotline”: “Kosten aus Mobilfunknetzen können abweichen”. Ein Schelm der dabei “wie soll ich denn ohne Handy anrufen, wenn der als ISDN versprochene Anschluss nur als Voice-over-IP realisiert wird und ich keine Verbindung zum Internet bekomme um diesen nutzen zu können?” denkt.

Es geht aber auch ohne Abzocke: einfach als DNS-Server z.B. http://opendns.com (Alternativen gerne als Kommentar) nutzen, schon läuft das Internet und damit auch der Anschluss!

Schade nur dass Alice Neukunden diesen Beitrag nicht lesen können weil Alice / Hansenet die Verbindung blockiert bis der Neukunde die kostenpfluchtige Hotline kontaktiert hat – auch günstig hat seinen Preis. Schade.

Mein neuer Mac mini

Mein neuer Mac mini
Mein armes, geschundenes und täglich um die 16 Stunden genutztes MacBook bekommt bald ein bisschen Schonung: nach der Vorstellung der erneuerten Mac minis heute habe ich sofort einen bestellt…

EDIT
Konnte nicht warten und habe am 04.03. einen bei Gravis gekauft (den “kleinen” mit 1 GB Ram, werde später auf 4 GB aufrüsten), der zweite den ich direkt bei Apple bestellt und per Vorkasse bezahlt habe kommt zwischen dem 06. und 10.03. an und geht dann nach Essen.

Meine Ba(h)ba(h)'s 2008 – Die zwei schlechtesten Unternehmen des Jahres

base_logo
bahn_logo

2008 war kein gutes Jahr für mich, BASE & die Bahn. Verspätungen, Ausfälle, Gesprächsabbrüche, Verbindungsfehler, Überfüllungen.

BASE “kämpft” als ePlus-Tochter mit den gleichen Netzproblemen (hauptsächlich völlige Überlastung des Netzes durch Kunden von Simyo, Blau.de, Al Yildiz, Aldi Talk, VIVA Prepaid, mp3.de, solomo, Pluskom, sunsim, youni, ring, solomo pro, MobileWorld, Discountfan mobil und so weiter die kaum Umsatz generieren, aber das Netz für Vertragskunden von ePlus und BASE blockieren. Hier muss dringend eine Prioritätsregelung her.) Nach mehrfachen Beschwerden wurde mir von der BASE-Hotline gesagt ich solle die Fehler im Netz protokollieren, was ich hier mit twitter.com/droppedcalls auch getan habe / tue – das Einsenden per Fax brachte aber nur ein “in dem von Ihnen angegebenen Bereich liegt aktuell keine Störung vor”, nicht dass ich gleich mindestens 20 Bereiche gemeldet habe in denen Fehler aufgetreten sind. Erst durch mehrfaches Androhen einer außerordentlichen Kündigung brachte zumindest Gutschriften.

Sollte die Bahn doch noch irgendwann an die Börse gehen: T-Aktie die zweite. Garantiert. In diesem Unternehmen läuft nichts mehr wie es soll, der Regional”Express” muss bei fast jeder Fahrt auf der Strecke oder in Bahnhöfen halten um eines der Prestigeobjekte (so sieht jedenfalls die Bahn den ICE) überholen und halbwegs pünktlich sein zu lassen, 20 Minuten Verspätung auf eine Fahrplanfahrzeit von 60 Minuten (Köln Hbf – Essen Hbf) sind nicht selten, sondern die Regel. Die Züge sind dabei so überfüllt dass sich das Zugpersonal nicht traut die Fahrkarten zu kontrollieren.
Bei einem Zugausfall auf einer RB-Strecke sollten die rund 200 Fahrgäste aussteigen, für Ersatzverkehr sei mit Taxen gesorgt – 5 Stück standen bereit, die anderen Fahrer weigerten sich auf Rechnung der Bahn zu fahren “das Geld sehen wir erst nächstes Jahr oder nie”.