IKEA LEDARE LED-Leuchtmittel Sortimentsübersicht

Wie schon hier: LEDARE – IKEA macht LED-Leuchten massentauglich moniert, gibt es keine Übersicht über die verfügbaren LEDARE LED-Leuchtmittel von IKEA. Online lässt sich gerade mal ein einziges lassen sich bis jetzt nur 4 der Leuchtmittel finden und auch im Laden ist es eher unübersichtlich, die Leuchtmittel stehen über die ganze Leuchtenabteilung verteilt.

Diese LED-Leuchtmittel habe ich über das Info-Terminal im Markt gefunden (wobei z.B. die LEDARE LAMPE RUND KLAR 8,1 Watt in “meinem” Markt nicht zu finden war):

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Efergy e2 – den Energieverbrauch im Blick

Im Zuge meiner “Energiespar-Offensive” (siehe auch Energiesparen im eigenen Haus und LEDARE – IKEA macht LED-Leuchten massentauglich) habe ich nach einem Gerät gesucht, das mir hilft den aktuellen Stromverbrauch wattgenau anzuzeigen.

Die “Smartmeter”-Lösung, die mir der Netzbetreiber angeboten hat, war ein Witz: das Gerät muss mit einer Taschenlampe(!) bedient werden, mit der man Morsezeichen auf einen Sensor blinkt. Anzeigen lassen sich Gesamt-, Tages-, Wochen- und Monatsverbrauch. Kosten sollte das Ganze inkl. Einbau um die 100,00 Euro. Der Elektriker riet mir jedoch eindringlich von dieser Lösung ab.

Fündig geworden bin ich bei Efergy, einer Fimra aus Großbritannien, mit dem efergy e2 (Ich habe noch eine Vorgängerversion, die sich aber im Funktionsumfang nicht unterscheidet). Das Gerät wird mittels 3 Sensoren (mitgeliefert wird einer, im UK scheint der Stromanschluss meist nur 1-phasig zu sein) zwischen den alten Zähler und den Sicherungskasten gehängt (Falls man sich das nicht zutraut: dafür gibt es Elektriker, im Zweifelsfall lieber machen lassen bevor man sich gefährdet!!).

Nachdem Sender und Empfänger gekoppelt sind, kann man wattgenau im Display ablesen, was gerade verbraucht wird. Natürlich fehlen auch Verbrauchsübersichten für Tag, Woche und Monat nicht, zudem lassen sich die Daten des e2 auch via USB an einen PC oder Mac übertragen und mit der Software eLink2 auswerten.

Der Empfang funktioniert bei uns drahtlos im ganzen Haus, man kann also schön live sehen wie sich der Wert verändert wenn man Verbraucher an- oder ausschaltet.

Leider sind die efergy-Produkte in Deutschland nicht ganz einfach zu bekommen, es lassen sich aber ein paar Online-Shops auftreiben, die das Gerät für um die 70 Euro mit drei Sensoren liefern.

LEDARE – IKEA macht LED-Leuchten massentauglich

Mit der neuen 8,1 Watt LEDARE-Leuchte, die als Ersatz für konventionelle 40 Watt-Glühbirnen (Nachtrag: Ersatz für 40 Watt ist eher zu niedrig gegriffen, im Praxistest kann sie es durchaus mit einer 60-Watt-Glühbirne aufnehmen) dient, greift IKEA in Sachen LED-Leuchtmittel richtig an. Für 11,99 Euro habe ich heute eines der neuen LED-Leuchtmittel erstanden: allein haptisch schon richtig gut. Die Leuchte in Keramik über der E27-Fassung. Volle Helligkeit nach 0,2(!!) Sekunden, eine Temperatur von 2700 Kelvin. Das Licht sieht natürlich aus, keine Spur von dem Lila-Stich den die LEDBERG-Leiste hat.

Ohne jetzt Äpfel mit Birnen (^^, Birnen!) vergleichen zu wollen: die Testsieger der Stiftung Warentest im Bereich LED-Lampen, die Osram Parathom Pro Classic A 80, 12 Watt (960 lm / 45,00 Euro) und die Philips MyAmbiance dimmable, 12 Watt (870 lm / 40 Euro) werden von der IKEA LEDARE nicht gerade deklassiert, wenn man die reine Lichtausbeute (Lumen / Watt) betrachtet:

Osram: 80 (Wird als 100% gewertet)
Philips: 72,5 (90,63%)
IKEA: 49,4 (61,75%)

Nimmt man aber den Preis mit in die Betrachtung (Cent / lm), wird das Ganze interessant:

IKEA: 0,29 (Wird als 100% gewertet)
Philips: 0,46 (+58,62%)
Osram: 0,47 (+62,07%)

Um also insgesamt auf 1000 lm zu kommen, müsste man rechnerisch folgendes bezahlen:

IKEA: 29 Euro (Wird als 100% gewertet)
Philips: 46 Euro (+58,62%)
Osram: 47 Euro (+62,07%)

Nachtrag (danke an pml für die Anregung):
Ganz wichtig ist natürlich auch die Wirtschaftlichkeit – denn man setzt die LED-Leuchtmittel ja ein um zu sparen! Für die Wirtschaftlichkeit ziehe ich a) die Anschaffungskosten und b) einen auf 710 Lumen hochgerechneten Verbrauch über einen Zeitraum von 1 Jahr / 8 Stunden täglich in kWh heran. Als Preis für die kWh nehme ich 0,25 Euro an.

Bereits im 3. Jahr überholt die Osram die IKEA-Leuchte knapp, im 4. Jahr zieht auch die Philips-Leuchte an ihr vorbei. Der Vergleich ist natürlich sehr abstrakt, da mit theoretischen Werten gerechnet werden musste. Eine Tendenz lässt sich aber erkennen: für den Dauereinsatz lohnt es sich, mehr für ein Leuchtmittel mit besserem Lumen/Watt-Verhältnis zu investieren.

Leider sind die Leuchtmittel der LEDARE-Serie nicht online, sondern nur vor Ort im Geschäft zu finden. Die hier angesprochene 8,1 Watt-Leuchte hat die Artikelnummer 302.224.86. Ebenfalls erhältlich: zwei Leuchtmittel mit E14-Fassung (1,8 Watt / 50 lm), einmal als Kerze (Artikelnummer 102.117.14, oben in der Wandleuchte im Einsazu) und einmal in Birnenform (Artikelnummer 602.117.16). Beide mit 3000 Kelvin und 1 Sekunde bis zur maximalen Leuchtkraft. Die beiden auf eine Lichtausbeute von 27,78 (die von der Stiftung Warentest aufgeführte Osram Parathom R50 warm white erreicht für 40,00 Euro nur eine Lichtausbeute von 21) und sind somit nicht dafür geeignet große Räume in gleißendes Licht zu tauchen, wohl aber für Badezimmer, als Nachtlicht im Flur oder Keller oder die etwas stimmungsvollere Beleuchtung.

Nachtrag, 28.10.2011:
Ich werde heute mal alles kaufen was IKEA an LEDARE im Programm hat und den Artikel entsprechend ergänzen. Eine E-Mail Abfrage bei IKEA ergab leider nur “Nicht alle unsere Artikel sind online aufgeführt, aber in den IKEA Einrichtungshäuser verfügbar. Eine Übersicht der Leuchten liegt nicht vor. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihr IKEA Eirnichtungshaus.”

Gerade habe ich auch die offizielle Pressemittelung von IKEA dazu gefunden:

Das am häufigsten verwendete Leuchtmittel, die 40-W-Glühbirne, wird noch besser: als LED-Version. Wenn Sie ein Leuchtmittel durch die neuen LEDARE E27 8-W opalweißen Lampen ersetzen, kann es sein, dass Sie es für die nächsten 20 Jahre nicht mehr anfassen müssen. Das ist ganz schön lang und spart ganz schön viel, ca. 128 Euro und einen verringerten ökologischen Fußabdruck, der etwa 322 kg CO2 spart, was etwa dem entspricht, was 36 Bäume absorbieren.

Die LEDARE Serie (das bedeutet „Anführer“) wurde letztes Jahr auf den Markt gebracht und besteht aus Lampen mit Leuchtdioden, die bis zu 85% weniger Energie benötigen. Das macht einen großen Unterschied auf der Stromrechnung. Und wenn Sie Energie sparen, sparen Sie Ihre eigenen und die Ressourcen der Erde. Wir möchten, dass das jeder kann. Hohe Preise sollten da also nicht im Weg stehen! Deshalb ist es unser Ziel, LED 8-W-Lampen mit dem niedrigsten Preis auf dem Markt anzubieten.

Energiesparen im eigenen Haus

Nachdem wir unsere Wohnung auch wegen des Vermieters, vor allem aber wegen der fehlenden Dämmung und den damit verbundenen horrenden Strom- und Gasnachzahlungen gegen ein Eigenheim eingetauscht haben, soll im Haus natürlich alles anders laufen.

Leuchtmittel

Das ganze Haus war mit Glühlampen (ja, die mit dem Draht drin) zwischen 40 und 100 Watt ausgestattet. Dabei fanden sich in einem Raum zum Teil 4 x 100 Watt (also 400 Watt) oder 4 x 60 Watt (also 300 Watt). Allein der Austausch der 4 x 60er im Arbeitszimmer gegen SPARSAM Energiesparlampen mit 5 Watt brachte eine Ersparnis von 275 Watt. Im Schlafzimmer wurden 3 x 60 Watt gegen 3,4 Watt DIODER LED-Leisten getauscht: 176,6 Watt Ersparnis. Im Wohnzimmer, wo 3 x 100 Watt an der Wand und 1 x 100 Watt über dem Tisch hingen, werden aktuell bei “Vollbeleuchtung” noch etwa 70 Watt verbraucht.
Im Keller hingen 7 x etwa 35 Watt in Form von Leuchtstoffröhren, jetzt 4 x 15 Watt, 185 Watt eingespart.

Alleine durch den Austausch der Leuchtmittel sparen wir also – wenn alle Lampen im Haus angeschaltet sind – rund 1000(!!) Watt. Besonders in der dunklen Jahreszeit kommt so sehr schnell einiges zusammen.

Anmerkung: Ich bin großer Fan von LED-Leuchten. Leider sind LED-Leuchten mit E27-Fassung und ähnlicher Leuchtkraft wie traditionelle Glühlampen oder Energiesparlampen noch recht teuer, die von Stiftung Warentest 9/2011 gekührten Testsieger von Osram und Phillips kosten 40,00 und 45,00 Euro, hier lohnt sich die Anschaffung also nur, wenn die Leuchte täglich lange an ist. Und vorsicht beim Einsatz im Aussenbereich: nicht klauen lassen!

Kühlen, Gefrieren, Kochen und Backen

In der Küche war eine Kühl-Gefrierkombination verbaut (Energieeffizienzklasse E oder F), die gegen einen Neff-Kühlschrank mit Energieeffizienzklasse A+ und einen Gefrierschrank mit Energieeffizienzklasse A im Keller getauscht wurde.

Noch auf der To-Do-Liste steht der Backofen.

TIPP: Ist man sich nicht sicher wie viel ein Gerät verbraucht, helfen fast immer die Label weiter die meistens irgendwo im Türbereich angebracht sind. Über die Typenbezeichnung lassen sich Hersteller und Verbrauchswerte im Internet leicht herausfinden.

Waschen und Trocknen

Die Waschmaschine ist ein aktuelles Modell von Bauknecht, die etwa 0,85 kWh verbraucht. Der Trockner von AEG (auf den ich wegen unseren Katzen nicht verzichten möchte, da er die Haare von der Kleidung entfernt) verbraucht rund 3,6 kWh. Beide Geräte laufen etwa 2 x pro Woche.

Warmwasser

Ein Dorn im Auge sind mir natürlich die drei Druchlauferhitzer – die beiden großen in den Badezimmern gönnen sich mal eben 11000(!!) Watt… Leider sind wir hier aber zumindest im Augenblick alternativlos.

Computer, Fernseher, Telekommunikation

Wir haben zwei Mac minis und einen 27″ iMac im Einsatz. Ein Mac mini wird an einem aktuellen Samsung LED-Display mit 18 Watt (Standby: 0 Watt) Verbrauch betrieben, der zweite an einem älteren Modell von Acer mit 31 Watt (Standby: 0.76 Watt).

Als Hauptfernseher ist ein Samsung LE32C530 im Einsatz, er verbraucht 85W (Standby: 0,33W). Der zweiter Fernseher im Arbeitszimmer, ein LG 32LH2000, ist zum Glück kaum an: er verbraucht 150 Watt.

Eine Fritz!Box 7270 hängt als reines DSL-Modem vor einem AirPort Extreme, im zweiten Stock haben wir einen AirPort Express (ggf. werde ich die Fritz!Box, die etwa 8 Watt verbraucht, noch durch ein reines DSL-Modem ersetzen).

Ausblick

Einiges eingespart, noch einiges einzusparen! Und wie ich mit einem efergy E2 den Verbrauch noch weiter senken werde, ist auch bald hier zu lesen.

Kellersanierung durch Hydro-Chemie mit Porofin

Unsere Kellerwände zur Strassenseite hatten Feuchtigkeit gezogen. Nicht so viel dass Wasser nach innen austrat, aber genug damit Salze an der Wand ausblühten. (-> Bild 1)

Nach dem Tipp eines Bekannten wurde ein Vor-Ort-Termin mit der Firma Hydro-Chemie (aus Oer-Erkenschwick, aber bundesweit tätig) vereinbart, der durch den technischer Leiter der Firma wahrgenommen wurde. Eine Messung ergab eine Feuchtigkeit von rund 65-70% bis zu einer Höhe von etwa 1,50m – darüber war die Wand trocken. Es wurde uns der Einsatz von Porofin als Kapillarsperre empfohlen. Hierbei werden im Abstand von 25cm versetzt etwa 30cm tiefe und 12mm starke Löcher in die Wand geborht, die unter Druck mit Porofin verfüllt werden. (Es gibt auch die Variante selber zu bohren und das Porofin aus Flaschen einlaufen zu lassen, wir haben aber lieber machen lassen, 20% mehr bezahlt und haben damit 20 Jahre Garantie. Alleine eine Bohrmaschine plus Bohrer mit der 95 300x12er-Löcher gebohrt werden können kostet bereits einiges.)

Da es sich um aufsteigende Feuchtigkeit handelt, wäre das Legen einer Drainage von aussen nicht zielführend gewesen, es sei denn wir hätten unter das Fundament gegraben: aufwändig, teuer.

Nur 14 Tage nach dem Vor-Ort-Termin und der Auftragserteilung wurden die Arbeiten innerhalb von knapp unter 4 Stunden ausgeführt: es wurden 95 Löcher gebohrt und unter 4 bar Druck mit jeweils 600 ml Porofin verfüllt (Bilder 2, 3 und 4).

In 4 – 6 Wochen wird ein Kontrolltermin stattfinden bei dem die Feuchtigkeit erneut kontrolliert und die Löcher dann ggf. bereit verschlossen werden.

Für uns ist jetzt wichtig zu den richtigen Zeiten zu Lüften (Luftfeuchtigkeit unter 40%) und das Trocknen der Wände damit zu beschleunigen – bei Werten von über 40% Luftfeuchtigkeit lohnt sich das Lüften kaum und ist bei Werten von über 55/60% sogar eher kontraproduktiv.

Ich habe mir ein digitales Hygrometer bestellt was am Fenster angebracht wird und werde versuchen so sinnvoll wie möglich zu Lüften.

/*Nachtrag, 29.07.2011*/
Das Hygrometer ist angekommen und wurde mit einem Kabelbinder zwischen Gitter und Scheibe angebracht, kann also die Luftfeuchtigkeit von Draussen anzeigen (Bei 69% Luftfeuchtigkeit wird natürlich nicht gelüftet!).
/*Ende Nachtrag, 29.07.2011*/

/*Nachtrag, 02.08.2011*/
Heute ist leider der erste Tag an dem die Luftfeuchtigkeit seit Mittag unter 40% liegt (gerade bei 29%) und ich zum Lüfte zu hause bin…
/*Ende Nachtrag, 02.08.2011*/

Die Betreuung durch Hydro-Chemie war ausgezeichnet – jetzt muss nur noch das Ergebnis stimmen. In 4 – 6 Wochen aktualisiere ich diesen Beitrag!

/*Nachtrag, 25.01.2012*/
Die Abschlussarbeiten wurden gemacht. Die Bohrlöcher waren von Juli 2011 bis jetzt offen, um eine bestmögliche Trocknung zu gewährleisten.
Gelüftet wird jetzt mittles einer intelligenten Lüftungssteuerung in Abhängigkeit von Luftfeuchte und Taupunkt – aber dazu in einem seperaten Artikel mehr.
/*Ende Nachtrag, 25.01.2012*/

Schlusserklärung: Ich habe weder von Hydro-Chemie noch von jemand anderem Vergünstigungen, Geld oder andere Gegenleistungen für die Veröffentlichung dieses Artikels bekommen. Ich war und bin kein Mitarbeiter von Hydro-Chemie oder einer Partnerfirma, bin kein Fachmann und kann die Wirkung(sweise) von Porofin deshalb nur anhand der offensichtlichen Ergebnisse beurteilen. Dieser Erfahrungsbericht soll Leuten in der gleichen Situation eine Alternative zu anderen, vielleicht teureren oder nicht geeigneten Methoden aufzeigen.