Coco Jungle Berlin – oder wie man Stammkunden loswird

Das Coco Jungle kenne ich seit knapp 10 Jahren und war immer wieder mit Besuchergruppen von bis zu 30 Personen, aber auch mit kleineren Gruppen oder zu zweit da. Die Coctails waren recht gut, es war Sand auf dem Boden, künstliche Palmen an den Wänden, Südsee-Atmosphäre. Okay, es lief immer die gleiche CD und nach ein paar Coctails kannte man die Reihenfolge der Titel auswendig, dafür waren die Bedienungen nett. Okay, der eine Kassenabsturz nach dem 150 Euro zu viel auf dem Bong waren und man uns partout nicht glauben wollte – Schwamm bzw. Sambuca drüber.

Nach fast 2 Jahren war ich jetzt noch mal da, mit Freundin und einer Bekannten im Schlepptau.

Im Coco Jungle war eine Leinwand aufgebaut auf der Fussball lief, die einzigen freien Sitzplätze waren an der Bar, mit dem Rücken zur Leinwand. Da ich zu meinen Coctails keinen Fussball brauche kein Problem. Aber dass wir vom Barkeeper höchst unfreundlich noch vor den Karten oder der ersten Bestellung gebeten wurden uns umzusetzen, damit wir Leuten auf der anderen Seite der Bar nicht im Weg sitzen – danke nein.

Coco Jungle ist (für mich und damit für jede an mir hängende Gruppe) tot, es lebe die Bar 55 schräg gegenüber: gut & nett wie immer.


Größere Kartenansicht
No-go: das Coco Jungle in der Kollwitzstr., Prenzlauer Berg, Berlin
Die (frohe) Botschaft verkünden:
  • Twitter
  • Tumblr
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • Print
  • PDF
This entry was posted in Aufregend and tagged , , , , , . Bookmark the permalink.

5 Responses to Coco Jungle Berlin – oder wie man Stammkunden loswird

  1. Sylvana says:

    Dieser Kommentar ist nicht korrekt,da Sie nett vom Barkeeper drum gebeten wurden sich umzusetzen. Sie reagierten sofort aggressiv & verließen den Laden. Sie hatten die Möglichkeit die Bitte zu verneinen & dort sitzen zu bleiben.

  2. admin says:

    Das stimmt so nicht. Wir haben uns zunächst sehr wohl umgesetzt, ein Stück die Bar in Richtung Toiletten hoch. Ein flapsiges “Dafür gebt ihr aber einen aus” meiner Begleitung in Richtung der Fussballbegeisterten auf der anderen Seite der Bar wurde in etwa so freundlich erwidert wie wir vom Barkeeper aufgefordert wurden uns umzusetzen. Und mal ehrlich – bleiben Sie in einem Laden sitzen wo Sie sitzen auch wenn Sie aufgefordert werden sich umzusetzen? Nehmen in Kauf von anderen Gästen angemacht zu werden? Erwarten trotz der Weigerung sich umzusetzen noch eine ordentliche Bedienung? Ich denke nicht. Genau deshalb haben wir uns umgesetzt, ein Danke dafür oder Karten gab es trotzdem nicht. Ich denke das kann man erwarten.

    Sie müssen selber wissen welches Klientel Sie im Coco Jungle haben wollen, wir waren es anscheinend nicht. War früher anders, aber fast alles ändert sich eben.

    Im Hinausgehen habe ich sogar noch viel Erfolg bei der Bewerbung um eine Premiere Sports-Bar gewünscht – was daran aggressiv gewesen sein soll kann ich beim besten Willen nicht erkennen.

  3. D.P. says:

    Hallo,
    würde gerne nähere Informationen erhalten, damit man die Glaubwürdigkeit herstellen kann.
    Wie alt bist du bitte und in welchen Jahren war es gewesen, wo öfters die größere Besucherguppe von dir beigewesen ist?
    Und wärst du bereit, dich auch persönlich zu ein nettes Gespräch einladen zu lassen, damit man gewisse Kritik besser verstehen kann.
    Würde mich freuen, wenn du die Einladung annehmen würdest, damit ich das auch besser bewerten kann.
    Vielen Dank vorab

  4. Sylvana says:

    Also,wenn man schon eine Kritik öffentlich schreibt,sollte man bis ins Detail bei der Wahrheit bleiben und dies ist in Ihrer Kritik nicht der Fall. Der Barkeeper war freundlich,Sie wurden nicht von anderen Gästen angemacht und Sie hatten auch Karten.

  5. admin says:

    D.P.: 25, ich habe lange und viele Besucherguppen auf Einladung des Presse- und Informationsamtes bei Bundestagsabgeordneten in Berlin begleitet und das seit 2001 in Funktion.

    In Berlin bin ich im Moment nur noch privat.

    (Sorry für die verzögerten Antworten, war im Urlaub)

Einen Kommentar hinterlassen

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>