Auf der letzten Kaffefahrt nach Venlo habe ich so ziemlich alles für die Senseo gekauft was es gibt (besonders alles für das man einen speziellen Padhalter braucht), unter anderem auch Chocomel hot, ein niederländischer Kult-Kakao.
Bisher hat mich alles ausser Kaffee aus der Senseo nicht wirklich überzeugt sondern eher enttäuscht (merkwürdig bei einer Kaffeemaschine, was?
), deshalb waren meine Erwartungen an Chocomel hot auch nicht besonders groß.
Starterpack mit Padhalter und 8 Pads
Beim Chocomel-Starterpack werden neben dem speziellen sehr tiefen Chocomel-Padhalter 8 “Pads” mitgeliefert, die mehr an die Kapseln (“T-DISCS”) der Tassimo als an Kaffeepads erinnern. Von den Chocomel-Pads muss die gelbe Folie abgezogen werden, worunter sich eine zweite transparente Folie verbirgt, dann müssen sie mit Kraftaufwand in den Padhalter eingedrückt werden bis es klickt. Trotz der riesigen Pads kann man, wie auch auf der Packung steht, nur die Taste für eine Tasse drücken – sonst wird der Kakao zu dünn.
Ergebnis: nicht übel.
Der Geschmack ist besser als es das Aussehen des Kakaos vermuten lässt: trotz der Zubereitung mit Wasser statt mit Milch schmeckt Chocomel hot ähnlich wie bei der traditionellen Zubereitung, ist natürlich nur deutlich flüssiger und hat keine Crema.
Fazit:
+ Für den schnellen Urlaubskakao zuhause keine schlechte Lösung
+ schmeckt trotz der Zubereitung mit Wasser statt Milch gut
- erzeugt sehr viel Müll
- die Senseo muss natürlich vor dem nächsten Kaffee gereinigt werden
- ziemlich teuer die Pads sind

