IKEA LEDARE LED-Leuchtmittel Sortimentsübersicht

Wie schon hier: LEDARE – IKEA macht LED-Leuchten massentauglich moniert, gibt es keine Übersicht über die verfügbaren LEDARE LED-Leuchtmittel von IKEA. Online lässt sich gerade mal ein einziges lassen sich bis jetzt nur 4 der Leuchtmittel finden und auch im Laden ist es eher unübersichtlich, die Leuchtmittel stehen über die ganze Leuchtenabteilung verteilt.

Diese LED-Leuchtmittel habe ich über das Info-Terminal im Markt gefunden (wobei z.B. die LEDARE LAMPE RUND KLAR 8,1 Watt in “meinem” Markt nicht zu finden war):

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Efergy e2 – den Energieverbrauch im Blick

Im Zuge meiner “Energiespar-Offensive” (siehe auch Energiesparen im eigenen Haus und LEDARE – IKEA macht LED-Leuchten massentauglich) habe ich nach einem Gerät gesucht, das mir hilft den aktuellen Stromverbrauch wattgenau anzuzeigen.

Die “Smartmeter”-Lösung, die mir der Netzbetreiber angeboten hat, war ein Witz: das Gerät muss mit einer Taschenlampe(!) bedient werden, mit der man Morsezeichen auf einen Sensor blinkt. Anzeigen lassen sich Gesamt-, Tages-, Wochen- und Monatsverbrauch. Kosten sollte das Ganze inkl. Einbau um die 100,00 Euro. Der Elektriker riet mir jedoch eindringlich von dieser Lösung ab.

Fündig geworden bin ich bei Efergy, einer Fimra aus Großbritannien, mit dem efergy e2 (Ich habe noch eine Vorgängerversion, die sich aber im Funktionsumfang nicht unterscheidet). Das Gerät wird mittels 3 Sensoren (mitgeliefert wird einer, im UK scheint der Stromanschluss meist nur 1-phasig zu sein) zwischen den alten Zähler und den Sicherungskasten gehängt (Falls man sich das nicht zutraut: dafür gibt es Elektriker, im Zweifelsfall lieber machen lassen bevor man sich gefährdet!!).

Nachdem Sender und Empfänger gekoppelt sind, kann man wattgenau im Display ablesen, was gerade verbraucht wird. Natürlich fehlen auch Verbrauchsübersichten für Tag, Woche und Monat nicht, zudem lassen sich die Daten des e2 auch via USB an einen PC oder Mac übertragen und mit der Software eLink2 auswerten.

Der Empfang funktioniert bei uns drahtlos im ganzen Haus, man kann also schön live sehen wie sich der Wert verändert wenn man Verbraucher an- oder ausschaltet.

Leider sind die efergy-Produkte in Deutschland nicht ganz einfach zu bekommen, es lassen sich aber ein paar Online-Shops auftreiben, die das Gerät für um die 70 Euro mit drei Sensoren liefern.

LEDARE – IKEA macht LED-Leuchten massentauglich

Mit der neuen 8,1 Watt LEDARE-Leuchte, die als Ersatz für konventionelle 40 Watt-Glühbirnen (Nachtrag: Ersatz für 40 Watt ist eher zu niedrig gegriffen, im Praxistest kann sie es durchaus mit einer 60-Watt-Glühbirne aufnehmen) dient, greift IKEA in Sachen LED-Leuchtmittel richtig an. Für 11,99 Euro habe ich heute eines der neuen LED-Leuchtmittel erstanden: allein haptisch schon richtig gut. Die Leuchte in Keramik über der E27-Fassung. Volle Helligkeit nach 0,2(!!) Sekunden, eine Temperatur von 2700 Kelvin. Das Licht sieht natürlich aus, keine Spur von dem Lila-Stich den die LEDBERG-Leiste hat.

Ohne jetzt Äpfel mit Birnen (^^, Birnen!) vergleichen zu wollen: die Testsieger der Stiftung Warentest im Bereich LED-Lampen, die Osram Parathom Pro Classic A 80, 12 Watt (960 lm / 45,00 Euro) und die Philips MyAmbiance dimmable, 12 Watt (870 lm / 40 Euro) werden von der IKEA LEDARE nicht gerade deklassiert, wenn man die reine Lichtausbeute (Lumen / Watt) betrachtet:

Osram: 80 (Wird als 100% gewertet)
Philips: 72,5 (90,63%)
IKEA: 49,4 (61,75%)

Nimmt man aber den Preis mit in die Betrachtung (Cent / lm), wird das Ganze interessant:

IKEA: 0,29 (Wird als 100% gewertet)
Philips: 0,46 (+58,62%)
Osram: 0,47 (+62,07%)

Um also insgesamt auf 1000 lm zu kommen, müsste man rechnerisch folgendes bezahlen:

IKEA: 29 Euro (Wird als 100% gewertet)
Philips: 46 Euro (+58,62%)
Osram: 47 Euro (+62,07%)

Nachtrag (danke an pml für die Anregung):
Ganz wichtig ist natürlich auch die Wirtschaftlichkeit – denn man setzt die LED-Leuchtmittel ja ein um zu sparen! Für die Wirtschaftlichkeit ziehe ich a) die Anschaffungskosten und b) einen auf 710 Lumen hochgerechneten Verbrauch über einen Zeitraum von 1 Jahr / 8 Stunden täglich in kWh heran. Als Preis für die kWh nehme ich 0,25 Euro an.

Bereits im 3. Jahr überholt die Osram die IKEA-Leuchte knapp, im 4. Jahr zieht auch die Philips-Leuchte an ihr vorbei. Der Vergleich ist natürlich sehr abstrakt, da mit theoretischen Werten gerechnet werden musste. Eine Tendenz lässt sich aber erkennen: für den Dauereinsatz lohnt es sich, mehr für ein Leuchtmittel mit besserem Lumen/Watt-Verhältnis zu investieren.

Leider sind die Leuchtmittel der LEDARE-Serie nicht online, sondern nur vor Ort im Geschäft zu finden. Die hier angesprochene 8,1 Watt-Leuchte hat die Artikelnummer 302.224.86. Ebenfalls erhältlich: zwei Leuchtmittel mit E14-Fassung (1,8 Watt / 50 lm), einmal als Kerze (Artikelnummer 102.117.14, oben in der Wandleuchte im Einsazu) und einmal in Birnenform (Artikelnummer 602.117.16). Beide mit 3000 Kelvin und 1 Sekunde bis zur maximalen Leuchtkraft. Die beiden auf eine Lichtausbeute von 27,78 (die von der Stiftung Warentest aufgeführte Osram Parathom R50 warm white erreicht für 40,00 Euro nur eine Lichtausbeute von 21) und sind somit nicht dafür geeignet große Räume in gleißendes Licht zu tauchen, wohl aber für Badezimmer, als Nachtlicht im Flur oder Keller oder die etwas stimmungsvollere Beleuchtung.

Nachtrag, 28.10.2011:
Ich werde heute mal alles kaufen was IKEA an LEDARE im Programm hat und den Artikel entsprechend ergänzen. Eine E-Mail Abfrage bei IKEA ergab leider nur “Nicht alle unsere Artikel sind online aufgeführt, aber in den IKEA Einrichtungshäuser verfügbar. Eine Übersicht der Leuchten liegt nicht vor. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihr IKEA Eirnichtungshaus.”

Gerade habe ich auch die offizielle Pressemittelung von IKEA dazu gefunden:

Das am häufigsten verwendete Leuchtmittel, die 40-W-Glühbirne, wird noch besser: als LED-Version. Wenn Sie ein Leuchtmittel durch die neuen LEDARE E27 8-W opalweißen Lampen ersetzen, kann es sein, dass Sie es für die nächsten 20 Jahre nicht mehr anfassen müssen. Das ist ganz schön lang und spart ganz schön viel, ca. 128 Euro und einen verringerten ökologischen Fußabdruck, der etwa 322 kg CO2 spart, was etwa dem entspricht, was 36 Bäume absorbieren.

Die LEDARE Serie (das bedeutet „Anführer“) wurde letztes Jahr auf den Markt gebracht und besteht aus Lampen mit Leuchtdioden, die bis zu 85% weniger Energie benötigen. Das macht einen großen Unterschied auf der Stromrechnung. Und wenn Sie Energie sparen, sparen Sie Ihre eigenen und die Ressourcen der Erde. Wir möchten, dass das jeder kann. Hohe Preise sollten da also nicht im Weg stehen! Deshalb ist es unser Ziel, LED 8-W-Lampen mit dem niedrigsten Preis auf dem Markt anzubieten.

Energiesparen im eigenen Haus

Nachdem wir unsere Wohnung auch wegen des Vermieters, vor allem aber wegen der fehlenden Dämmung und den damit verbundenen horrenden Strom- und Gasnachzahlungen gegen ein Eigenheim eingetauscht haben, soll im Haus natürlich alles anders laufen.

Leuchtmittel

Das ganze Haus war mit Glühlampen (ja, die mit dem Draht drin) zwischen 40 und 100 Watt ausgestattet. Dabei fanden sich in einem Raum zum Teil 4 x 100 Watt (also 400 Watt) oder 4 x 60 Watt (also 300 Watt). Allein der Austausch der 4 x 60er im Arbeitszimmer gegen SPARSAM Energiesparlampen mit 5 Watt brachte eine Ersparnis von 275 Watt. Im Schlafzimmer wurden 3 x 60 Watt gegen 3,4 Watt DIODER LED-Leisten getauscht: 176,6 Watt Ersparnis. Im Wohnzimmer, wo 3 x 100 Watt an der Wand und 1 x 100 Watt über dem Tisch hingen, werden aktuell bei “Vollbeleuchtung” noch etwa 70 Watt verbraucht.
Im Keller hingen 7 x etwa 35 Watt in Form von Leuchtstoffröhren, jetzt 4 x 15 Watt, 185 Watt eingespart.

Alleine durch den Austausch der Leuchtmittel sparen wir also – wenn alle Lampen im Haus angeschaltet sind – rund 1000(!!) Watt. Besonders in der dunklen Jahreszeit kommt so sehr schnell einiges zusammen.

Anmerkung: Ich bin großer Fan von LED-Leuchten. Leider sind LED-Leuchten mit E27-Fassung und ähnlicher Leuchtkraft wie traditionelle Glühlampen oder Energiesparlampen noch recht teuer, die von Stiftung Warentest 9/2011 gekührten Testsieger von Osram und Phillips kosten 40,00 und 45,00 Euro, hier lohnt sich die Anschaffung also nur, wenn die Leuchte täglich lange an ist. Und vorsicht beim Einsatz im Aussenbereich: nicht klauen lassen!

Kühlen, Gefrieren, Kochen und Backen

In der Küche war eine Kühl-Gefrierkombination verbaut (Energieeffizienzklasse E oder F), die gegen einen Neff-Kühlschrank mit Energieeffizienzklasse A+ und einen Gefrierschrank mit Energieeffizienzklasse A im Keller getauscht wurde.

Noch auf der To-Do-Liste steht der Backofen.

TIPP: Ist man sich nicht sicher wie viel ein Gerät verbraucht, helfen fast immer die Label weiter die meistens irgendwo im Türbereich angebracht sind. Über die Typenbezeichnung lassen sich Hersteller und Verbrauchswerte im Internet leicht herausfinden.

Waschen und Trocknen

Die Waschmaschine ist ein aktuelles Modell von Bauknecht, die etwa 0,85 kWh verbraucht. Der Trockner von AEG (auf den ich wegen unseren Katzen nicht verzichten möchte, da er die Haare von der Kleidung entfernt) verbraucht rund 3,6 kWh. Beide Geräte laufen etwa 2 x pro Woche.

Warmwasser

Ein Dorn im Auge sind mir natürlich die drei Druchlauferhitzer – die beiden großen in den Badezimmern gönnen sich mal eben 11000(!!) Watt… Leider sind wir hier aber zumindest im Augenblick alternativlos.

Computer, Fernseher, Telekommunikation

Wir haben zwei Mac minis und einen 27″ iMac im Einsatz. Ein Mac mini wird an einem aktuellen Samsung LED-Display mit 18 Watt (Standby: 0 Watt) Verbrauch betrieben, der zweite an einem älteren Modell von Acer mit 31 Watt (Standby: 0.76 Watt).

Als Hauptfernseher ist ein Samsung LE32C530 im Einsatz, er verbraucht 85W (Standby: 0,33W). Der zweiter Fernseher im Arbeitszimmer, ein LG 32LH2000, ist zum Glück kaum an: er verbraucht 150 Watt.

Eine Fritz!Box 7270 hängt als reines DSL-Modem vor einem AirPort Extreme, im zweiten Stock haben wir einen AirPort Express (ggf. werde ich die Fritz!Box, die etwa 8 Watt verbraucht, noch durch ein reines DSL-Modem ersetzen).

Ausblick

Einiges eingespart, noch einiges einzusparen! Und wie ich mit einem efergy E2 den Verbrauch noch weiter senken werde, ist auch bald hier zu lesen.

Kellersanierung durch Hydro-Chemie mit Porofin

Unsere Kellerwände zur Strassenseite hatten Feuchtigkeit gezogen. Nicht so viel dass Wasser nach innen austrat, aber genug damit Salze an der Wand ausblühten. (-> Bild 1)

Nach dem Tipp eines Bekannten wurde ein Vor-Ort-Termin mit der Firma Hydro-Chemie (aus Oer-Erkenschwick, aber bundesweit tätig) vereinbart, der durch den technischer Leiter der Firma wahrgenommen wurde. Eine Messung ergab eine Feuchtigkeit von rund 65-70% bis zu einer Höhe von etwa 1,50m – darüber war die Wand trocken. Es wurde uns der Einsatz von Porofin als Kapillarsperre empfohlen. Hierbei werden im Abstand von 25cm versetzt etwa 30cm tiefe und 12mm starke Löcher in die Wand geborht, die unter Druck mit Porofin verfüllt werden. (Es gibt auch die Variante selber zu bohren und das Porofin aus Flaschen einlaufen zu lassen, wir haben aber lieber machen lassen, 20% mehr bezahlt und haben damit 20 Jahre Garantie. Alleine eine Bohrmaschine plus Bohrer mit der 95 300x12er-Löcher gebohrt werden können kostet bereits einiges.)

Da es sich um aufsteigende Feuchtigkeit handelt, wäre das Legen einer Drainage von aussen nicht zielführend gewesen, es sei denn wir hätten unter das Fundament gegraben: aufwändig, teuer.

Nur 14 Tage nach dem Vor-Ort-Termin und der Auftragserteilung wurden die Arbeiten innerhalb von knapp unter 4 Stunden ausgeführt: es wurden 95 Löcher gebohrt und unter 4 bar Druck mit jeweils 600 ml Porofin verfüllt (Bilder 2, 3 und 4).

In 4 – 6 Wochen wird ein Kontrolltermin stattfinden bei dem die Feuchtigkeit erneut kontrolliert und die Löcher dann ggf. bereit verschlossen werden.

Für uns ist jetzt wichtig zu den richtigen Zeiten zu Lüften (Luftfeuchtigkeit unter 40%) und das Trocknen der Wände damit zu beschleunigen – bei Werten von über 40% Luftfeuchtigkeit lohnt sich das Lüften kaum und ist bei Werten von über 55/60% sogar eher kontraproduktiv.

Ich habe mir ein digitales Hygrometer bestellt was am Fenster angebracht wird und werde versuchen so sinnvoll wie möglich zu Lüften.

/*Nachtrag, 29.07.2011*/
Das Hygrometer ist angekommen und wurde mit einem Kabelbinder zwischen Gitter und Scheibe angebracht, kann also die Luftfeuchtigkeit von Draussen anzeigen (Bei 69% Luftfeuchtigkeit wird natürlich nicht gelüftet!).
/*Ende Nachtrag, 29.07.2011*/

/*Nachtrag, 02.08.2011*/
Heute ist leider der erste Tag an dem die Luftfeuchtigkeit seit Mittag unter 40% liegt (gerade bei 29%) und ich zum Lüfte zu hause bin…
/*Ende Nachtrag, 02.08.2011*/

Die Betreuung durch Hydro-Chemie war ausgezeichnet – jetzt muss nur noch das Ergebnis stimmen. In 4 – 6 Wochen aktualisiere ich diesen Beitrag!

/*Nachtrag, 25.01.2012*/
Die Abschlussarbeiten wurden gemacht. Die Bohrlöcher waren von Juli 2011 bis jetzt offen, um eine bestmögliche Trocknung zu gewährleisten.
Gelüftet wird jetzt mittles einer intelligenten Lüftungssteuerung in Abhängigkeit von Luftfeuchte und Taupunkt – aber dazu in einem seperaten Artikel mehr.
/*Ende Nachtrag, 25.01.2012*/

Schlusserklärung: Ich habe weder von Hydro-Chemie noch von jemand anderem Vergünstigungen, Geld oder andere Gegenleistungen für die Veröffentlichung dieses Artikels bekommen. Ich war und bin kein Mitarbeiter von Hydro-Chemie oder einer Partnerfirma, bin kein Fachmann und kann die Wirkung(sweise) von Porofin deshalb nur anhand der offensichtlichen Ergebnisse beurteilen. Dieser Erfahrungsbericht soll Leuten in der gleichen Situation eine Alternative zu anderen, vielleicht teureren oder nicht geeigneten Methoden aufzeigen.

Eine Kampagne für echtes Monopoly

Die Anleitung für Monopoly findest Du ganz unten unter dem Artikel – und wenn Du schon nach der Anleitung suchst benutz sie bitte nicht nur um in Erfahrung zu bringen wie viel Geld jeder Spieler am Anfang bekommt – lies den Artikel und spiel dann nach den echten Regeln – tu Dir den Gefallen!

Hast Du jemals Monopoly gespielt? Natürlich hast Du. Jeder hat es irgendwann schon einmal gespielt, das gehört einfach dazu.

Aber wann hast Du es zuletzt gespielt? Du kasnnst Dich nicht erinnern? Die meisten Menschen spielen es als Kind, später nicht mehr – aber warum?

Weil es Scheisse ist. Das Spiel dauert Ewigkeiten, es gibt lange, ereignislose Perioden in denen die Spieler Runde um Runde kreisen um die letzte fehlende Strasse einer bestimmten Farbe zu ergattern um endlich bauen zu können und Interaktion zwischen den Spielern findet kaum statt. Kurz: es ist langweilig.

Nur eigentlich ist Monopoly nicht scheisse. Es muss nur so gespielt werden wie es gespielt werden soll – man muss sich einfach nur an die gedruckten Regeln halten.

Was ist echtes Monopoly?

Echtes Monopoly ist Monopoly das nach den richtigen Regeln gespielt wird. Ich kann mir vorstellen wie Du den Kopf schüttelst wärend Du das liest und Dir denkst “Klar… Weil auf Frei Parken zu verzichten alles gleich viel besser macht!”

Ich spreche aber nicht über die Regeländerungen von denen jeder weiss dass es “Hausregeln” sind. Ich spreche über die Regeländerungen von denen jeder denkt dass sie Teil der Originalregeln wären.

Kommen wir direkt zum Punkt:

[Landet ein Spieler mit seiner Spielfigur auf einem unverkauften Grundstück (kein anderer Spieler hält die Besitzrechtkarte), so hat er die erste Chance, das Grundstück zu kaufen. Will der Spieler kaufen, so zahlt er den auf der Karte aufgedruckten Preis an die Bank. Dafür erhalt er die Besitzrechtkarte, die er offen vor sich ablegen muß.
Wenn der Spieler das Grundstück nicht kauft, versteigert der Bankhalter die Karte, jeder kann mitsteigem - auch der, der den normalen Kauf abgelehnt hat. Die Versteigerung beginnt mit dem (beliebigen) Betrag, den irgendein Spieler zu zahlen bereit ist.
Der Meistbietende zahlt dann den zuletzt genannten Betrag bar an die Bank und erhält die Besitzrechtkarte.]

Nimm Dir Zeit. 99% denken sich nach dem Lesen wahrscheinlich: “Was verdammt…? Seit wann ist das denn Teil der Regeln?” Glaub mir: es ist Teil der Regeln. Wenn Du es nicht glaubst: hol’ Deine Anleitung raus und lies nach!

Auch gerne falsch gespielt

  • ["Frei Parken" ist ein Ausruhfeld. Hier passiert gar nichts.] Das Geld was über Gemeinschafts-, Ereigniskarten oder die Steuerfelder erhoben wird geht an die Bank. (Die Variante alles in der Mitte zu sammeln und auf dem Frei Parken-Feld auszuschütten verlängert das Spiel erheblich!)
  • [Jedesmal, wenn ein Spieler in Pfeilrichtung mit seiner Figur das Feld "LOS" erreicht oder passiert, zahlt ihm der Bankhalter ein Gehalt von 200 EUR.] Man erhält nicht das doppelte Geld.
  • [Ein Spieler, der im Gefängnis sitzt, kann Miete kassieren und Grundstücke erwerben und verkaufen, sowie Häuser und/oder Hotels bauen.] Das Gefängnis ist eigentlich ein toller Ort um abzuhängen und Miete einzusammeln, besonders spät im Spiel wenn alles voller Hotels steht.
  • [Häuser können zu jeder Zeit des Spiels gebaut werden - während des eigenen Zuges und zwischen den Zügen anderer Spieler - jedoch immer nur, bevor der nächste Spieler gewürfelt hat.] (Hier wird gerne die “Man kann nur bauen wenn man auf einer der Strassen der Farbgruppe steht die man bebauen will”-Variante gespielt – dauert viel zu lange!)
 Text in [ ]: Auszüge aus der Originalanleitung.

Warum ist echtes Monopoly besser?

Nicht verkaufte Grundstücke in die Auktion zu geben hat eine ganze Reihe von Vorteilen.

Erstens beschleunigt es das Spiel da es schneller dazu führt dass ein Spieler alle Strassen einer Farbe besitzt und somit bauen kann. Zweitens macht es das Spiel interessanter weil es die Interaktion zwischen den Spieler verstärkt. Mit einem guten Bluff kann man eine Strasse deutlich unter ihrem eigentlichen Preis kaufen oder einen anderen Spieler dazu bringen viel mehr Geld für eine Strasse auszugeben als diese eigentlich wert ist.

Warum spielt (fast) niemand nach den echten Regeln?

Das liegt vor allem daran, dass niemand die gedruckten Regeln liesst. Monopoly ist etwas was man durch Erklärung in der Kindheit gelernt hat zu spielen. Du hast die “falschen” Regeln von Deinen Eltern oder Freunden gelernt und hast diese an Deine Freunde weitergegeben und wirst sie vielleicht an Deine Kinder weitergeben.

Die Regeln nach denen gespielt wird sind also die die von Mund zu Mund von Generation zu Generation weitergegeben werden und nicht die, die in der Anleitung stehen.

Was Du tun kannst

Monopoly ist ein tolles Spiel. Wenn es richtig gespielt wird. Setz Dich dafür ein! Verlinke z.B. auf diesen Artikel, bestehe darauf nach den echten Regeln zu spielen – man wird es Dir nach dem Spiel danken!

Und hier sind sie, die Anleitungen

Monopoly Classic, DM (.pdf, 300kb)
Monopoly Classic, Euro (.pdf, 2,5mb)

(via criticalmiss & marco.org)

iTunes 10.4 unter Mac OS X Lion trotz Fehlermeldung updaten / installieren

Wenn sich iTunes 10.4 unter OS X Lion nicht installieren oder updaten lässt, hilft der Gang über das Terminal: Programme -> Dienstprogramme -> Terminal.

Im Terminal “sudo softwareupdate -i -a” (ohne die ” “) eingeben, Enter drücken und mit dem Admin-Passwort bestätigen – und schon geht es.

[Offenbar scheitert die Installation bzw. das Update von iTunes teilweise an der Rechtevergabe einzelner Dateien oder Ordner, mit dem "sudo"-Befehl im Terminal wird die Softwareaktualisierung mit den höchstmöglichen Rechten ausgeführt]

(via ASC)

Nachtrag: ich habe über die Statistiken gesehen dass dieser Beitrag mittlerweile 1000fach aufgerufen wurde – eine kleine Rückmeldung in Form eines Kommentars a la “Funktioniert” wäre nett ;-)

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Alice DSL – oder warum aller guten Dinge nicht immer drei sind

Ich bin nicht erst seit gestern Alice DSL-Kunde, sondern war “damals” in Berlin sogar Kunde der ersten Stunde. Anschluss beantragt, Termin bekommen, Techiker kam wie angekündigt, angschlossen, lief.

Umzug ins Rheinland. Umzug gemeldet, Termin bekommen, Techniker kam wie angekündigt, angeschlossen, lief. Telefonleitung wurde ohne Absprache über VoIP realisiert, setzte aus, meldete mich als nicht erreichbar, Sprachqualität fürchterlich.

Umzug ins Ruhrgebiet. Umzug gemeldet, Termin bekommen, kein Techniker nötig, angeschlossen, lief. Nach einem Jahr wurde die Leitung von 16.000 kBit/s auf 18.000 kBit/s aufgebohrt – ohne Aufpreis.

Umzug innerhalb des Ruhrgebietes. Innerhalb der selben Stadt. Umzug gemeldet, Termin bekommen, Urlaub genommen, Techniker kam wie angekündigt, angeschlossen. Etwas stimmte nicht, Techniker brauchte Zugang zum Nachbarhaus. Neuer Termin sollte über Alice vereinbart werden. DSL lief trotzdem, aber nur mit 2.000 kBit/s, Telefon war tot. Am gleichen Tag eine SMS von Alice: “Bitte setzen Sie sich mit uns unter 01805… bezüglich Techniker-Termins mit uns in Verbindung.” Gemacht. Termin vereinbart. Zeitfenster 12:00 – 16:00 Uhr. Urlaub genommen.

13:00 Uhr am Tag des Termins – Techniker ruft mit unterdrückter Rufnummer an: “Sind Sie zuhause? Ich komme um 14:30 Uhr!” Schnell was eingekauft, 13:30 Uhr zurück. Karte im Briefkasten: “Ich habe Sie leider nicht angetroffen – Bitte neuen Termin vereinbaren.” Geärgert. Neuen Termin vereinbart. Zeitfenster 08:00 – 12:00 Uhr. Urlaub genommen.

Techniker kommt um 11:00 Uhr, geht in den Keller des Nachbarhauses, verkündet: “Geht!” – und geht. Geht nicht. Anruf bei Alice: “Der Techniker hat hier eingetragen er habe das Problem nicht finden können und man solle einen neuen Termin vereinbaren!”. Neuen Termin vereinbart. Zeitfenster 08:00 – 12:00 Uhr. Urlaub genommen.

12:15 Uhr am Tag des Termins: kein Techniker. Anruf bei Alice (O-Ton!): “Ich darf jetzt nicht sagen dass die Telekom unsere Kunden nicht anschliessen will, sonst bekomme ich Ärger! Da müssen Sie sich beim Gesetz beschweren! Wir müssen 5 Techniker-Termine machen die nicht klappen, dann können wir ein Eskalationsticket ausfüllen!”. Zeige mich uneinsichtig bezüglich erneuten Urlaubs für Techniker-Termin. Rückruf bis 23:00 Uhr wird fest zugesagt. Rückruf bleibt aus.

Mitte der nächsten Woche erneute Kontaktaufnahme zu Alice. Anscheinend sehr unübersichtliches Ticket-System. Man liest sich 15 Minuten in den Vorgang ein, ist verwundert über Terminvergabe am Samstag (“Wer hat den Termin denn da hingelegt? Sie selber? Wir? Ach ja, da seh ich es!”), will sich mit Kollegen besprechen und verspricht Rückruf innerhalb von 30 Minuten. Ich weise auf das letzte Rückrufversprechen hin. “Ich garantiere Ihnen einen Rückruf innerhalb von 30 Minuten, das kann ich Ihnen versprechen!”. Kein Rückruf.

Enthüllt: FDP-Maulwurf war Westerwelle-Büroleiter Helmut Metzner

Der FDP-Maulwurf war Helmut Metzner, (jetzt Ex-) Büroleiter von Westerwelle. Seine Homepage: http://muntermachermetzner.de/, sein inzwischen gelöschtes Profil auf fdp-bundespartei.de (Danke Google Cache): http://twitpic.com/3c7rwr – er war passenderweise “Leiter der Abteilung internationale Beziehungen”. Sein Lebensmotto: “Wer gackert muss auch Eier legen”.

Der SPIEGEL berichtete:

Die FDP weiß nun, wer der Mitarbeiter ist, der der US-Botschaft während der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen vertrauliche Informationen weitergereicht hat. Ein für internationale Beziehungen zuständiger Mitarbeiter der Parteizentrale habe sich selbst offenbart, bestätigte ein Parteisprecher. Zuvor habe es hausinterne Befragungen gegeben.

Nach Informationen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” handelt es sich um den derzeitigen Büroleiter von Parteichef Guido Westerwelle, Helmut M. Der 42-Jährige sei von seiner Aufgabe entbunden worden und solle sich künftig anderen Aufgaben in der Parteizentrale widmen.